Über uns

Wir, die Firma Ludwig-Paletten, sehen uns als „Partner“ unserer Kunden und Lieferanten, der flexibel, zuverlässig und engagiert am Markt agiert.

Kundenzufriedenheit ist unser wichtigstes Ziel.

Langjährige Erfahrung in der Holz- und Paletten-Branche gewährleisten unseren Kunden individuelle Beratung, exakt auf den Verwendungszweck abgestimmte Paletten, einwandfreie Qualität und pünktliche Termineinhaltung.

Ludwig Paletten GmbH – ein traditionsreicher Familienbetrieb

Wir, die Firma Ludwig Paletten, sind ein seit 1835 inhabergeführter Familienbetrieb.

Tradition, Beständigkeit und kaufmännische Verlässlichkeit sind wichtige Werte in unserem Geschäftsalltag. Die Nachfolge ist verbindlich geregelt, die Geschäftsführung liegt in den Händen von Seniorchef Klaus Ludwig gemeinsam mit seinen beiden Töchtern Katja Link und Ellen Fuhr.

Historie

Ludwig-Paletten-Historie

Die Geschichte des Familienbetriebes Ludwig Paletten beginnt im Jahr 1835 mit einer Mahlmühle in Neuweier, direkt am Steinbach gelegen. Raimund Himmel, ein Urahn der heutigen Inhaber, erwarb sie am 20. April 1835 und baute sie in der Folgezeit zu einer Sägemühle um. 1877 wurde der Betrieb vom Schwiegersohn Julian Meier übernommen und in das Handelsregister eingetragen.

Anfangs wurden die Sägewerksmaschinen mit Wasserkraft angetrieben. Um von sich ständig ändernden Wasserständen und daraus resultierenden Energieschwankungen unabhängig zu werden, übernahm 1890 eine Dampfmaschine diese Aufgabe. 1908 legte Julian Meier die Geschäftsführung in die Hände von Schwiegersohn Bernhard Ludwig, der das Unternehmen 1919 mit dem Firmennamen „Julian Meier, Inhaber B. Ludwig“ versah. 1920 folgten der Bau einer neuen, größeren Sägehalle und die Anschaffung von modernen Sägewerksmaschinen. Auch die guten, alten Pferdefuhrwerke hatten ausgedient –  an ihre Stelle traten fortschrittliche Lastwagen.

Im Sägewerk wurde zu dieser Zeit ausschließlich Rundholz in Form von Laub- und Nadelholzstämmen aus heimischen Wäldern verarbeitet. 1928 gründete Bernhard Ludwig in Karlsruhe-Rheinhafen eine Platzholzhandlung, die während des 2. Weltkrieges bei Luftangriffen komplett zerstört wurde. Elf Jahre später, 1939, nahm Bernhard Ludwig seine Söhne Fritz und Erich als Teilhaber in die Firma auf, die fortan den Namen „B. Ludwig & Söhne“ trug. Nach dem Tod des Senior-Chefs im Jahr 1958 und dem Ausscheiden von Erich Ludwig übernahm Fritz Ludwig als Alleininhaber die Firma. Starke wirtschaftliche Veränderungen, verbunden mit dem Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg, eröffneten neue Geschäftsfelder, woraus 1957 erstmalig die Herstellung von Paletten resultierte.

Die Firma Ludwig war das erste südwestdeutsche Unternehmen, das diesen neuen Artikel – zunächst nach Kundenwunsch und ab 1960 auch in Form der „Europäischen Tauschpalette“ (EURO-Palette) – herstellte. Dies war vor allem das „Steckenpferd“ von Fritz Ludwigs jüngerem Sohn Klaus. Der durch den Einsatz von Paletten im nationalen und internationalen Handel erzielbare Rationalisierungseffekt hatte einen enormen Nachfrageanstieg zur Folge. Darum wurde die Palettenproduktion konsequent erweitert. Bald konnte der Holzverbrauch durch das eigene Sägewerk nicht mehr gedeckt werden. Zugunsten einer rationelleren Palettenfabrikation fiel 1969 der Entschluss, den Sägewerksbetrieb aufzugeben. Damit wurden Raum und Kapazitäten für eine wesentlich größere Produktion frei und die weitere Spezialisierung im Paletten-Bereich konnte vorangetrieben werden. Geschickte Organisation und der Einsatz modernster Spezialmaschinen forcierten die Unternehmensentwicklung. 1977 wurde Klaus Ludwig Mitinhaber der gleichzeitig in eine Kommanditgesellschaft überführten Firma „Ludwig GmbH & Co. KG“.

Die steigende Nachfrage nach Paletten in den 80er Jahren erforderte eine erneute Ausweitung der Produktion. Da dies in den bestehenden Räumlichkeiten nicht mehr möglich war, wurde 1989 ein Großteil der alten Gebäude abgerissen und durch eine zweigeschossige, moderne Produktionshalle ersetzt. Dadurch konnte eine rationeller arbeitende Zuschnittanlage angeschafft werden, die im Zusammenspiel mit der schon 1985 gekauften Trockenkammer qualitativ hochwertige Paletten-Zuschnitte erzeugen konnte. Gleichzeitig wurde die gesamte Logistik im Zuge des Neubaus erheblich verbessert. Auch der Palettenmarkt entwickelte sich weiter: Bei der Einführung der Chemie-Paletten 1989 zählte die Firma Ludwig wieder zu den Mitentwicklern und zu den ersten Herstellern. Die Verpackungsreform Anfang der 90er-Jahre veränderte den Palettenmarkt stark. Infolgedessen richtete die Firma Ludwig ihre Produktion auf die Herstellung von Sonderpaletten aus und hörte mit der Eigenproduktion der Euro- und später auch der Chemie-Paletten auf.

Das Wachstum des Unternehmens, die gestiegenen Anforderungen der Kunden – vor allem in Bezug auf das Thema Lagerhaltung – und die nicht mehr ausreichenden Platzverhältnisse führten zu einer großen Erweiterung des Unternehmens: 1997 wurde der Zweigbetrieb im benachbarten Baden-Baden-Steinbach erbaut. Dort wurde nun das Rohmaterial angeliefert und auf einer leistungsfähigen Mehrfachablängsäge rationell zugeschnitten. Eine mit Restholz betriebene Heizung lieferte die Wärmeenergie für eine große Trockenkammer, mit der die steigende Nachfrage nach technisch getrocknetem Material gedeckt werden konnte. Der gewonnene Platz im Hauptwerk Neuweier ermöglichte die Anschaffung einer weiteren Nagelmaschine und 2002 den Kauf einer modernen, verketteten Palettenproduktionsanlage. Auch personell wurden die Weichen für die Zukunft gestellt: 1999 und 2001 traten die beiden Töchter von Klaus Ludwig – Katja und Ellen – in die Firma ein.

2004 stand das Nachbargelände des leerstehenden Gasthauses „Zum Lamm“ zum Verkauf. Klaus Ludwig erwarb das Elternhaus seiner Mutter und nutzte es für betriebliche Zwecke: Heute sind dort neben dem Büro des Betriebsleiters die Betriebswerkstatt und das Ersatzteillager untergebracht. Auch der Außenbereich erwies sich aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse als sehr nützlich. So konnte eine weitere Trockenkammer installiert und eine große Verladehalle gebaut werden. Damit wurde der verstärkten Nachfrage nach getrocknetem und / oder IPPC-behandeltem Material Rechnung getragen.

Seit dem 1. Januar 2009 stehen die beiden Töchter von Klaus Ludwig – Katja Link und Ellen Fuhr – als Gesellschafter und Geschäftsführer an der Seite ihres Vaters. Damit ist die Nachfolge in sechster Familiengeneration erfolgreich geregelt. Gemeinsam wurde die Krise 2009 erfolgreich gemeistert. Der rasch folgende Nachfrageanstieg führte zur Erweiterung des Betriebsgelände durch den Kauf eines angrenzenden Grundstückes. Hier wurde ab Ende 2010 eine größere, leistungsfähigere Heizungsanlage errichtet und in einen Späne-Silo integriert. Dies ermöglichte den Bau einer zusätzlichen Hochleistungs-Trockenkammer. Die offene Lagerhalle wurde geschlossen und dadurch in eine große Produktionshalle umgewandelt. Dadurch wurde der Umzug der verketteten Anlage aus Neuweier und deren Betrieb im rationelleren Zweischichtmodell ermöglicht. Am 1. Januar 2012 wurde zusätzlich die Ludwig Paletten GmbH gegründet. Sie hat das operative Geschäft von der Besitzgesellschaft Ludwig GmbH & Co. übernommen. 2013 konnte die Trockenkapazität im Werk Steinbach durch den Bau einer fünften Trocknungsanlage weiter ausgebaut werden.
Aktuell sind bei dem Unternehmen Ludwig Paletten GmbH mehr als 40 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Entwicklung des Werkes Neuweier in den vergangenen Jahrzehnten

Das Sägewerk im Jahr 1952

Die Palettenfabrik im Jahr 1977

Das Hauptwerk der Palettenfabrik im Jahr 2010, erweitert um das Gelände des ehemaligen Gasthauses „Zum Lamm“